Landeshauptstadt Hannover – Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und Vergabeverfahren

PPP-Projekt Neubau einer Kita in der Beckstraße im Stadtteil Mühlenberg

Leistungsbereich:

Schule, Kindertagesstätte

Auftraggeber:

Landeshauptstadt Hannover

Projektzeitraum:

Mai 2017 – Februar 2019

Projektvolumen:

Keine Angabe

  • Durchführung eines ÖPP-Eignungstests

  • Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung: Projektstrukturierung/Projektdefinition, Datenzusammenstellung, Daten- und Kostenanalyse, Entwicklung Organisationsmodelle, Entwicklung Finanzierungsmodelle, Durchführung Risikobewertung; Erstellung Berechnungsmodell, Vergleich verschiedener Realisierungsvarianten, Sensitivitäts- und Szenarioanalyse

  • Vorbereitung und Durchführung Ausschreibungsverfahren: Erhebung Datengrundlage, Formulierung technische Ausschreibungsunterlagen (Raumbuch, Flächen- und Funktionsprogramm etc.), Erstellung wirtschaftliche Ausschreibungsunterlagen, Zusammenstellung der gesamten Verdingungsunterlagen, Vorbereitung/Durchführung des Teilnahmewettbewerbs, Durchführung Verhandlungsverfahren, Steuerung der Kommunikation zwischen Beraterteam, Auftraggeber und Bietern, Beantwortung von Bieterfragen, Auswertung der Angebote, Bieterverhandlungen, Fortschreibung der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und Erstellung Wirtschaftlichkeitsnachweis

  • Projektsteuerung/Projektleitung über den gesamten Projektzeitraum

  • Erstellen der Dokumentation

Projektbeschreibung

Die Landeshauptstadt Hannover beabsichtigt den Neubau einer 8-gruppigen Kindertagesstätte als Familienzentrum in der Beckstraße. Das Raumprogramm für das Gebäude beinhaltet zwei Krippengruppen (30 Kinder), drei Kindergartengruppen (75 Kinder), eine integrative Kindergartengruppe (18 Kinder) und zwei Hortgruppen (40 Kinder). Insgesamt könnten in der neuen Einrichtung bis zu 163 Kinder betreut werden.

Die PSPC wurde betraut, die Umsetzung des Projektes im Rahmen eines ÖPP-3-Phasen-Modells zu prüfen. Bei positivem Prüfergebnis sollen die Leistungen planen, bauen und finanzieren an einen privaten Auftragnehmer übertragen werden. Der Betrieb und die Verwertung sollen nicht mit vergeben werden und würden in den Aufgabenbereich der Landeshauptstadt Hannover fallen. Nur für die Dauer der verlängerten Gewährleistung sollen die dazu erforderlichen Wartungsarbeiten mit vergeben werden.