Landkreis Barnim – Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

Weiterführende Schulen Barnim

Leistungsbereich:

Schule, Kindertagesstätte

Auftraggeber:

Landkreis Barnim

Projektzeitraum:

Oktober 2021 – Mai 2022

Projektvolumen:

Keine Angabe

Unsere Leistungen

  • Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung: Projektstrukturierung/Projektdefinition, Datenzusammenstellung, Daten- und Kostenanalyse, Entwicklung Organisationsmodelle, Entwicklung Finanzierungsmodelle, Durchführung Risikobewertung; Erstellung Berechnungsmodell, Vergleich verschiedener Realisierungsvarianten, Sensitivitäts- und Szenarioanalyse

Projektbeschreibung

Der Landkreis Barnim ist als Träger von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen gesetzlich verpflichtet, ein ausreichendes Angebot an weiterführenden Schulen vorzuhalten. Aufgrund der in den vergangenen Jahren und auch in Zukunft steigenden Schülerzahlen ist das bestehende Angebot an weiterführenden Schulen nicht mehr ausreichend und daher die Entwicklung neuer zukunftsfähiger Schulstandorte notwendig.

Nach den derzeitigen Überlegungen ist zur Bedarfsdeckung die kurzfristige Entwicklung von insgesamt fünf Schulstandorten (mehrzügige Gymnasien und Oberschulen sowie die Regionalstelle der Kreisvolkshochschule) geplant. In den Compartmentschulen soll neben den eigentlichen Unterrichtsbereichen auch Raum für außerunterrichtliche Bereiche wie Mensa, Aula und Bibliotheken geschaffen werden. Alle Schulstandorte sollen über Sportanlagen (Mehrfachsporthalle und Außensportanlagen) und Pausen,- Verkehrs- und Grünflachen verfügen.

Es sollten innovative Möglichkeiten der Beschaffung von Planungs- und Bauleistungen sowie der Beschleunigung von Bauabläufen untersucht werden. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Typenmodelle entwickelt und innerhalb einer vorgeschalteten Markterkundung erörtert. Die Leistungen der Planung und Errichtung der neuen Schulgebäude sollen auf dieser Basis in gebündelter Form vergeben werden. Aufgrund der Überlegungen die Planungs- und Bauleistungen als Pakete zu vergeben und von einer gewerkeweisen Beschaffung abzuweichen, war im Vorfeld der Vergabe eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung gem. § 7 LHO durchzuführen. Es sollte nachgewiesen werden, dass die gemeinsame Vergabe bspw. als Generalunternehmerbeschaffung oder Totalunternehmerbeschaffung einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber einer gewerkeweisen Einzelvergabe bietet.