Stadt Greven – Wirtschaftlichkeitsuntersuchung nach NKF- und ÖPP-Methodik, Bedarfsermittlung

Leistungsbereich:

Rathaus, Verwaltung, Büro

Auftraggeber:

Stadt Greven

Zeitraum:

seit Juli 2013

Projektvolumen:

keine Angabe

Unsere Leistungen

  • Projektstrukturierung

  • Bedarfsermittlung (Leistungsphase 0): Datensammlung, Grundlagenerfassung Bau unter Berücksichtigung der Anforderungen an Denkmalschutz, Grundlagenerfassung Nutzung über Workshops mit Nutzervertretern sowie technischen Verantwortlichen und Personalrat, Fragebogenbasierte Erfassung des Nutzerbedarfs, Erfassung von bedarfsauslösender Faktoren wie Belegungsplan und Personalentwicklung, Erfassung von Funktionszusammenhängen, Datenauswertung und Beschreibung der arbeitsorganisatorischen und mitarbeiterbezogenen Anforderungen sowie Untersuchung von Synergie- und Optimierungspotenzialen, Ableitung Flächenbedarf, Erstellung Raumprogramm und Flächen-Funktionsschemata

  • Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung: Datenzusammenstellung, Daten- und Kostenanalyse, Entwicklung Organisationsmodelle, Entwicklung Finanzierungsmodelle, Durchführung Risikobewertung; Erstellung Berechnungsmodell, Vergleich den verschiedenen Realisierungs- und Beschaffungsvarianten, Sensitivitäts- und Szenarioanalyse

  • NKF-Betrachtung: Zusammentragen der Haushalts- und Bilanzdaten einschl. Fortschreibung der Plandaten, Er-mittlung des Ressourcenverbrauchs der Varianten und Bewertung

  • Aufnahme und vergleichende qualitative Betrachtung weicher Faktoren

Projektbeschreibung

NRW.BANK und PPP-Task Force NRW haben 2011 eine Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlich umfangreicher Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen an kommunalen Gebäuden durchgeführt, an der die PSPC maßgebend mitgewirkt hat. Die unterschiedlichen Strategien sind mittlerweile an ersten Pilotprojekten in der Praxis erprobt und teilweise weiterentwickelt worden.

Das Rathausprojekt der Stadt Greven ist in diesem Zusammenhang als ÖPP-Pilotprojekt ausgewählt worden. Das Rathaus der Stadt Greven ist stark sanierungsbedürftig; zudem verteilt sich derzeit eine Vielzahl von Ämtern auf verschiedene Standorte. Die Stadt Greven erwägt daher eine Zentralisierung durch eine flächenoptimierte Sanierung oder einen Neubau, sofern sich dies als wirtschaftlich vorteilhafter gegenüber der reinen Sanierung oder einer sogenannten 0-Variante erweist. Die verschiedenen Realisierungsvarianten werden deshalb hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und unter Betrachtung der Auswirkungen auf den Ressourcenverbrauch unter NKF-Gesichtspunkten untersucht. In einem weiteren Schritt ist dann zu untersuchen, ob diese Maßnahme dann in Eigenregie oder als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) umgesetzt werden soll.