Neueste Meldungen
Kommunaler Breitband Marktplatz - KBM 2012
Am 07. Juni 2012 findet in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck die Veranstaltung “Kommunaler Breitband Marktplatz - KBM 2012” statt. Die PSPC GmbH wird mit Partnern über das Thema “Glasfaser für alle” referieren und Herr Dr. Miksch sowie Herr Koltermann freuen sich, Sie an unserem Messestand begrüßen zu dürfen.
Konferenz „Kommunales Infrastruktur-Management“ der TU-Berlin
In Berlin findet am 01. Juni 2012 die Konferenz „Kommunales Infrastruktur-Management“ statt. Informiert wird über verschiedene Infrastrukturbereiche (u.a. Verkehr, Energie, Wasser, Abfallwirtschaft, Gesundheit, öffentlicher Hochbau, Immobilien). Die PSPC GmbH wird zum Thema “Objektivität von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen” vortragen.
Richtfest - PPP-Projekt Behördenzentrum Heppenheim
Ende April 2012 wurde Richtfest beim Neubau des Behördenzentrums Heppenheim gefeiert. Das Behördenzentrum wird im Rahmen eines PPP-Modells realisiert. Neben dem Passivhausstandard bietet das Gebäude Platz für rund 300 Bedienstete des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen sowie des Amtes für Bodenmanagement. Die Übergabe des Gebäudes an die Nutzer ist für Oktober 2012 geplant.
PSPC Newsletter Energie Nr. 5 / 2012
Hier finden Sie die fünfte Ausgabe des PSPC Newsletter Energie.
In regelmäßigen Abständen werden wir Sie hier über rechtliche Grundlagen, Fördermittel, Energiekonzepte und -projekte sowie Veranstaltungen informieren.
PSPC_Newsletter_Energie__05_2012.pdf
(11. Jahrestagung PPP
Am 08. Mai 2012 findet die 11. Jahrestagung PPP in Frankfurt am Main statt. Im Rahmen des Workshops "SEECAMPUS NIEDERLAUSITZ - Eine Schule für das 21. Jahrhundert" wird Herr Dr. Jan Miksch als Referent von Seiten der PSPC GmbH vertreten sein.
Gründung der Bürgerbreitbandnetzgesellschaft in Nordfriesland
Bürger bauen sich ihre Infrastruktur selbst.
Der Ausbau der breitbandigen Glasfaser-Infrastruktur, die einen Zugang zum Internet mit mehr als 20 MBit/s Bandbreite ermöglicht, ist in ländlichen Regionen mit hohen Investitionen verbunden und für die gängigen Anbieter in der Regel unwirtschaftlich. Heutzutage benötigt man den problemlosen Internetzugang jedoch in fast allen Lebensbereichen (Beruf, Annahme/Abwicklung von Aufträgen, Schule etc.). Am 01. Februar 2012 war es daher soweit. In Löwenstedt, der Nordfriesischen Pilotgemeinde, fand die Gründungsversammlung der Bürgerbreitbandnetzgesellschaft statt. Damit kommt ein neues Finanzierungs- und Betreibermodell bei der breitbandigen Erschließung dünn besiedelter und unterversorgter Regionen zum Einsatz. Die Bürger bauen sich ihre Infrastruktur selbst! Sie beteiligen sich mit einem einmaligen Betrag unternehmerisch am Glasfasernetzausbau. Die ungleiche Verteilung von Kosten, z. B. für die teuren Tiefbauarbeiten in Randlagen, wird dabei durch das Solidarprinzip aufgefangen. Zunächst gilt es dabei die Einwohner und die Gewerbetreibenden auf einer Fläche etwa so groß wie Berlin mit Breitband-Internet zu versorgen. Im Herbst 2012 sollen die Arbeiten in Löwenstedt bereits losgehen. Neben der Anbindung der Bürger und Gewerbetreibenden spielt auch die von der Bundesregierung ausgerufene Energiewende und der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien durch Windparks und Solaranlagen in Zukunft eine große Rolle. Um das Zusammenspiel der einzelnen Energieträger und somit auch die Einspeisung in die Netze sicher und effizient steuern zu können, bedarf es schneller und zuverlässiger Internetverbindungen. Ein paar Jahre noch bis 2017 - dann könnte das gesamte Nordfriesische Festland besser versorgt sein als so manche Großstadt! Die PSPC hat im Rahmen dieses Projektes folgende Leistungen erbracht: • Projektstrukturierung: Entwicklung eines Organisations- und Geschäftsmodells inkl. Schnittstellenkonzept und Finanzierungsstruktur • Prüfung der Machbarkeit: Kosten- und Einnahmenermittlung, Aufstellung eines Business-Plans, Durchführung von Sensitivitäts- und Szenarioanalyse.ÖPP-Projekt in Moers - Rathauseröffnung
Am 23.03.2012 wird in Moers das im Rahmen eines ÖPP-Modell sanierte und erweiterte Rathaus mit einer großen Feierlichkeit eröffnet. Die Hochtief AG hat für die Stadt Moers das Rathaus sowie das benachbarte Kultur- und Bildungszentrum auf Basis eines ÖPP-Vertrags geplant, finanziert, gebaut und betreibt die Gebäude nun über einen Zeitraum von 23 Jahren. Die Stadt Moers feiert die Eröffnung des neuen Rathauses nach einem offiziellen Teil mit Schlüsselübergabe mit zwei Tagen der offenen Tür für ihre Bürger und Bürgerinnen mit Themenführungen durch das Gebäude sowie begleitendem Familienprogramm
PSPC Newsletter Energie Nr. 4 / 2012
Hier finden Sie die vierte Ausgabe des PSPC Newsletter Energie. In regelmäßigen Abständen werden wir Sie hier über rechtliche Grundlagen, Fördermittel, Energiekonzepte und -projekte sowie Veranstaltungen informieren.
PSPC_Newsletter_Energie__04_2012.pdf
(Vertragsunterzeichnung zur Realisierung des Kompetenz- und Beratungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft am Brennerhof
Ende November 2011 unterzeichneten die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien Hansestadt Hamburg und die Otto Wulff PPP Brennerhof GmbH den ÖPP-Projektvertrag zur Realisierung des neuen Kompetenz- und Beratungszentrums Gartenbau und Landwirtschaft am Brennerhof. Im wirtschaftlichen Teil wurde der Auftraggeber während des Vergabeverfahrens durch die PSPC GmbH begleitet.
PSPC Newsletter Energie Nr. 3 / 2012
Hier finden Sie die dritte Ausgabe des PSPC Newsletter Energie. In regelmäßigen Abständen werden wir Sie hier über rechtliche Grundlagen, Fördermittel, Energiekonzepte und -projekte sowie Veranstaltungen informieren.
PSPC_Newsletter_Energie__03_2012.pdf
(PSPC Newsletter Energie Nr. 2 / 2011
Hier finden Sie die zweite Ausgabe des PSPC Newsletter Energie. In regelmäßigen Abständen werden wir Sie hier über rechtliche Grundlagen, Fördermittel, Energiekonzepte und -projekte sowie Veranstaltungen informieren.
PSPC Newsletter Energie Nr. 1 / 2011
Hier finden Sie die erste Ausgabe des PSPC Newsletter Energie. In regelmäßigen Abständen werden wir Sie hier über rechtliche Grundlagen, Fördermittel, Energiekonzepte und -projekte sowie Veranstaltungen informieren.
PSPC_Newsletter_Energie__Nr._1_2011.pdf
(Klinikum der Universität München vergibt Auftrag zur Lieferung von Radiopharmaka und Forschungskooperation im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft
Das Klinikum der Universität München wird ab dem 01. August 2011 auf dem Grundstücksgelände der Universität von der PET Net München GmbH ein Produktionsgebäude zur Herstellung von Radiopharmaka planen und errichten lassen. Die PET Net München GmbH wird anschließend die Unterhaltung und den pharmazeutischen Betrieb der Produktionsstätte übernehmen. PSPC hat die wirtschaftliche Begleitung des ÖPP-Vergabeverfahrens sowie die Erstellung der funktionalen Ausschreibungsunterlagen übernommen. Für die rechtliche Beratung war die Mütze Korsch Rechtsanwaltsgesellschaft verantwortlich.
Erfahrungen aus der Praxis: Nachhaltige Beschaffungsmodelle im Hochbau
Immer wieder stehen Kommunen vor der Frage, wie Infrastrukturmaßnahmen kostensicher und termingerecht umgesetzt werden können. Denn trotz knapper Budgets besteht aktuell und auch weiterhin bei kommunalen Einrichtungen ein hoher Investitionsbedarf. In diesem Beitrag stellen wir die Grundzüge verschiedener praxiserbrobter Modelle vor und zeigen Vor- und Nachteile auf.
20110726_Broschuere_Nachhaltige_Beschaffung.pdf
(Umzug Berliner Büro
Das Berliner Büro von PSPC ist umgezogen Sie erreichen uns ab sofort unter folgender Anschrift:
PSPC GmbH
Rosenthaler Straße 46-47
10178 Berlin
Offizielle Eröffnung des Bildungszentrums SeeCampus Niederlausitz
Am 17.02.2011 wurde das Bildungszentrum SeeCampus Niederlausitz im Beisein des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck offiziell eröffnet. Unter ca. 200 anwesenden Gästen erfolgte die feierliche Schlüsselübergabe an die zukünftigen Direktoren und Schüller des Bildungszentrums. In nur 15 monatiger Bauzeit gelang die Fertigstellung im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP). Während des Ausschreibungsverfahrens unterstützte die PSPC im wirtschaftlichen und betrieblichen Teil die Umsetzung des Projektes.
Studie “Zukunft des Betonstraßenbaus in Deutschland“
Im Rahmen der Studie wird untersucht, wie Experten die Zukunft der Fahrbahndecken aus Beton beurteilen und wie sie die Entwicklung des Marktanteils von Betonstraßen in Deutschland einschätzen. Hierzu wurden Fachleute der Straßenbauverwaltungen der Bundesländer sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) befragt. Sollten Sie Interesse an der Studie haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir werden Ihnen die Studie gerne zusenden.
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum offiziell übergeben
Programm.pdf
(
Anfahrtsskizze.pdf
(PPP-Musterverträge
Das http://www.ppp-portal.de/ bietet Ihnen Zugang zu PPP-Musterverträgen, die Sie – abschnittsweise oder in Gänze – für Ihre eigenen geplanten PPP-Projekte nutzen und übernehmen können. Für Öffentliche Auftraggeber ist der Zugang (nach vorhergehender Registrierung) kostenfrei, alle anderen Nutzer zahlen einen Jahresbeitrag in Höhe von 150,-- Euro (netto).
Pressemitteilung - PPP-Projekt Marienheide
Kölnische Rundschau
PPP-Projekt Marienheide - 3 P`s für Marienheide im doppelten Sinne Am 16.08.2010 ist die Unterschrift unter das umfangreiche Vertragswerk zum PPP-Projekt „Sanierung Gesamtschulzentrum Marienheide“ von den beiden Vertragspartnern Gemeinde Marienheide und Fa. Goldbeck Public Partner GmbH gesetzt worden. Diesem Ereignis ist ein intensiver Arbeits- und Abstimmungsprozess über die letzten 3 Jahre unter Federführung der PSPC GmbH für die technisch-wirtschaftliche Beratung vorausgegangen. In annähernd 30 Arbeitssitzungen und Projektbesprechungen mit der Gemeinde, politischen Gremien, örtlichen Vereinen, Kommunalaufsicht, Schulleitung und externen Fachplanern wurden dabei die Weichen für Finanzierung, Bau/Sanierung und Betrieb der Liegenschaft für die nächsten 25 Jahre gestellt. In einer ersten Stufe sind im Rahmen eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs vier verschiedene Varianten zur baulichen Restrukturierung des Immobilienbestands untersucht worden. Plausibilitätsprüfung der vorhandenen Datenlage, Erhebung von Kenndaten sowie letztlich die Identifizierung der geeigneten Variante für das weitere Verfahren hatten das Ziel, ein für die Kommune tragfähiges und nachhaltiges Liegenschaftskonzept unter den Vorzeichen der rückläufigen demografischen Entwicklung und der desolaten Haushaltslage in Marienheide zu entwickeln. In der zweiten Stufe umfasste das Leistungsbild der PSPC GmbH die wirtschaftlich-technische Ausschreibung und Begleitung des Verhandlungsverfahrens bis zur Vertragsunterzeichnung. Dabei wurde in Kooperation mit externen Ingenieurbüros ein Planungskonzept zur Sanierung der Liegenschaft mit der Zielsetzung entwickelt, die bestehenden Mängel im Bereich des Gesundheits-/Hygieneschutzes, des Brandschutzes, der Schadstoffbelastung, Verkehrssicherheit und der energetischen Qualität zu beseitigen sowie an geltende gesetzliche Regelungen anzupassen. Ferner war der allgemeine bauliche Zustand der Gebäude im Hinblick auf ihre Funktionsfähigkeit zu ertüchtigen, der Rückbau des stillgelegten Hallenbades einzuplanen und Nutzungsänderungen wie die Unterbringung der Gemeindebibliothek im Schulgebäude durch Neubaumaßnahmen Gegenstand der Ausschreibung. Als besondere Herausforderung für alle Projektbeteiligten darf dabei nicht nur das sehr heterogene Liegenschaftsportfolio angesehen werden, das sich aus unterschiedlichen Gebäudearten und -nutzungen aus den Baujahren 1930 bis 1990 zusammensetzt, sondern auch das enge Korsett einer „funktionserhaltenden Sanierung und späteren Instandhaltung“, welches aus den Auflagen der Kommunalaufsicht resultierte und eine intensive Bewertung und Klassifikation des Gebäudebestands im Vorfeld der Ausschreibung erforderlich machte. Aber nicht nur den gebäudebezogen sehr unterschiedlichen Sanierungsumfang galt es in eine Funktionalausschreibung zu gießen, sondern auch die Einbindung verschiedener Sportvereine als Nutzer zu berücksichtigen, die sich in Eigenleistung an der Sanierung wie finanziell am PPP-Projekt beteiligen und damit ihren tatkräftigen Beitrag für ein erfolgreiches PPP-Projekt leisten. PPP für Marienheide - Public Privat Partnership unter Beteiligung der 3 Partner Gemeinde Marienheide, ortsansässige Vereine und der Fa. Goldbeck.
Pressemitteilun_Marienheide.pdf
(Schirmerschule Jülich in Betrieb
Nach der feierlichen Schlüsselübergabe an die Schulleiterin Beate Wirth-Weigelt durch die Geschäftsführer Johannes Huismann, SKE Facility Management GmbH (SKE), und Bertrand Rasse, Bauunternehmung Ehrenfels GmbH, im Oktober 2009 hat die Schule in der Zwischenzeit ihren Schulbetrieb aufgenommen. Das Schulgebäude wurde als PPP-Projekt des Schulverbands Schirmerschule, einem Zweckverband, gebildet aus den Kommunen Aldenhoven, Jülich, Linnich und Titz, realisiert. Die Schirmerschule Jülich kann mit dem realisierten Architekturentwurf des Büros Daheim + Uppenkamp ihre pädagogischen Vorstellungen und das auf eine individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen ausgerichtete Schulprogramm ideal umsetzen: Lichtdurchflutete Klassenräume mit großflächiger Verglasung, farbenfrohe und großzügig bemessene Flurbereiche als Begegnungs- und Aufenthaltsfläche, Terrassen an den Klassenräumen im Erdgeschoss und bepflanzte Atrien mit Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten zur Begegnung schaffen eine ganzheitliche Lernatmosphäre, die inspiriert und kreatives Handeln fördert. Das anspruchsvolle Raum- und Funktionsprogramm, welches neben Klassen- und Fachunterrichtsräumen auch multifunktionale Förderräume für sonderpädagogische Maßnahmen wie Sport, Psychomotorik, Entspannung und Therapie einschließt, wird abgerundet durch eine großzügige Aula für bis zu 400 Personen mit angegliederter Küche. Die Außenanlagen bieten mit Kleinspielfeld, Laufbahnen, Spielplatz, einem Sinnesgarten nach Hugo Kükelhaus sowie grünen Oasen in den Innenhöfen vielfältige Sport- und Spielmöglichkeiten für alle Nutzer des Gebäudes. Es ist beabsichtigt, die Schule als Kompetenzzentrum für die sonderpädagogische Förderung im Landkreis Düren zu etablieren. Projektdaten: Objektdaten: Sonderpädagogische Förderschule mit angegliederter Turnhalle BGF: ca. 6.700 qm Außenanlagen : ca. 10.000 qm Anzahl Schüler derzeit: 184 Schülerinnen und Schüler Bekanntmachung der Ausschreibung: 09/2006 Vertragsabschluss: 02/2008 Beginn Betriebsphase: 10/2009 Planungs- und Bauzeit: 19 Monate Betriebszeit: 25 Jahre Projektvolumen: 31,4 Mio. € PSPC GmbH hat den Auftraggeber im wirtschaftlichen, technischen und betrieblichen Bereich während des gesamten Vergabeverfahrens begleitet. Im Anschluss betreute PSPC GmbH die Bau- und Realisierungsphase im Auftrage des Zweckverbandes bis zur Abnahme und Übergabe des Gebäudes an den Nutzer. Seit Januar 2010 ist sie mit der erfolgreichen Implementierung und Umsetzung des PPP-Betriebskonzeptes im Namen des Zweckverbandes beauftragt.
Bildungszentrums SeeCampus Oberspreewald-Lausitz erhält PPP-Innovationspreis 2010
Bildungszentrums SeeCampus Oberspreewald-Lausitz erhält PPP-Innovationspreis 2010 Der SeeCampus wurde in der Kategorie Schule als bestes PPP-Projekt ausgezeichnet und erhielt den vom Bundesverband PPP und dem Behörden Spiegel seit 2005 jährlich verliehenen PPP-Innovationspreis für das Jahr 2010.
Projektverträge des Untersuchungs- und Behandlungszentrums des Universitätsklinikums Köln unterzeichnet
Am 11.01.2010 unterzeichneten das Universitätsklinikum Köln (AöR) und die VAMED UKK Projektgesellschaft m.b.H., eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der VAMED Management und Service GmbH Deutschland, die Projektverträge zur Realisierung des Untersuchungs- und Behandlungszentrums West im Rahmen eines PPP-Projektes. Begleitet wurde der Auftraggeber, der durch die medfacilities GmbH in dem Verfahren vertreten war, in wirtschaftlichen Fragen durch die PSPC GmbH.
Grundsteinlegung beim Bau des innovativen Bildungszentrums in Moers
Vier Monate nach Baubeginn haben die Stadt Moers und die HOCHTIEF PPP Solutions am Freitag, 30. Oktober, die Grundsteinlegung gefeiert. Der Bürgermeister Norbert Ballhaus lobte in seiner kurzen Ansprache das Tempo der beteiligten Firmen und betonte die gute Zusammenarbeit. Die Stadt Moers hatte nach einer europaweiten Ausschreibung im April HOCHTIEF damit beauftragt, ein neues Rathaus und ein Bildungszentrums (mit Volkshochschule, Bibliothek und Kulturbüro) im Rahmen eines PPP-Projektes zu planen, zu bauen, zu finanzieren und zu betreiben.
Projektverträge zur Realisierung des Bildungszentrums SeeCampus Oberspreewald-Lausitz unterzeichnet
Am 27.07.2009 unterzeichneten der Landkreis Oberspreewald-Lausitz und die PPP SeeCampus Niederlausitz GmbH, eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Hermann Kirchner Projektgesellschaft mbH, die Projektverträge zur Realisierung des Bildungszentrums SeeCampus Niederlausitz. Begleitet wurde der Auftraggeber während des gesamten Vergabeverfahrens im juristischen Bereich durch CMS Hasche Sigle und im wirtschaftlichen sowie betrieblichen Bereich durch die PSPC GmbH.
Sanierung der denkmalgeschützten Berufsschulen in Leverkusen abgeschlossen
Nach drei Jahren sind die beiden städtischen Berufskollegs in Wiesdorf (Leverkusen)erneuert. Der Essener Hochtief-Konzern übernahm die 26 Millionen Euro teure Sanierung im Rahmen eines PPP-Projektes. Wiesdorf- Doppelten Grund zum Feiern gab es am Dienstag in der Bismarckstraße 207 bis 211. Hinter dieser Adresse verbergen sich drei denkmalgeschützte Gebäude. Sie bilden das Berufsschulzentrum Leverkusen und wurden in den vergangenen 32 Monaten saniert. Das Ende der Arbeiten galt es also zu feiern. Die Zeit der Auslagerungen und des Unterrichts in Containern an der Hardenbergstraße und Kerschensteinerstraße ist für Lehrer und Schüler endlich vorbei. Zweiter Grund zum Anstoßen war ein Jubiläum: Vor 100 Jahren wurde in Küppersteg erstmals eine Fortbildungsschule im heutigen Stadtgebiet urkundlich erwähnt. Die 26 Millionen Euro teure Sanierung wurde im Rahmen eines „Public-Private-Partnership“-Projekts realisiert. Öffentliche („public“) Hand und privater Geldgeber gehen dabei eine Partnerschaft ein, in diesem Fall die klamme Stadt Leverkusen und der Essener Hochtief-Konzern. Das Unternehmen hat die denkmalgerechte und vollständige Sanierung übernommen und ist als Pächter bis 2034 für den Betrieb der Schulgebäude verantwortlich. Für die Nutzung des 20.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes zahlt die Stadt jährlich 2,7 Millionen Euro Miete. Das sind 15 Prozent weniger Kosten, als die Stadt selbst in dieser Zeit ausgeben müsste, hatte Kämmerer Rainer Häusler bei der Vertragsunterzeichnung vor drei Jahren vorgerechnet. „Das war eine Punktlandung“, freute sich Werner Peters, Schulleiter des Städtischen Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung (BKL), über die pünktliche Fertigstellung zum Jubiläum. Neben dem BKL gehört die Geschwister-Scholl-Schule (GSS), an der Technik, Hauswirtschaft und Sozialpädagogik gelehrt werden, zum Berufsschulzentrum Bismarckstraße. Zwar hätten die beiden Schulleiter gerne einige Erweiterungen und Modernisierungen mehr gesehen, berichtete Peters, aber wegen des Denkmalschutzes habe sich nicht alles umsetzen lassen. Sein Kollege Alfred Ansorge, Leiter der GSS, ging in seiner Rede auf fehlende Ausbildungsplätze ein und richtete einige Wünsche an Oberbürgermeister Ernst Küchler. Das Stadtoberhaupt musste den größten Wunsch gleich ablehnen: Für den Bau einer Sporthalle sei kein Geld da. Dafür könne er sich aber Kooperationen mit dem benachbarten Sportpark vorstellen. Der Bitte der Schulleiter, sich für ein Netzwerk aller Berufskollegs in Leverkusen einzusetzen, will Küchler aber nachkommen. Zudem, so merkte der OB augenzwinkernd an, sei das Geburtstagsgeschenk in Form der Sanierung doch schon überreicht. 3500 Schüler besuchen das Berufsschulzentrum Leverkusen. Sie können sich über größere Klassenräume, vier neue Lehrküchen, zusätzliche behindertengerechte Toiletten, einen neuen naturwissenschaftlichen Raum sowie den neuen Friseur- und Kosmetikbereich freuen. Außerdem wurden Dächer und Fassaden saniert, Heizungsanlagen, Elektro- und Sanitärinstallationen erneuert, Isolierfenster in Klassenräume und Flure eingebaut und die Dächer neu gedämmt. Rampen und behindertengerechte Aufzüge zählten ebenfalls zu den 26 Millionen Euro teuren Arbeiten. Der Denkmalschutz der 1954 / 55 bis 1966 errichteten Gebäude wurde dabei beachtet. Schließlich galt der von Architekt Hans Schumacher entworfene Komplex damals als wahres Prunkstück und schönstes Schulgebäude im Land. Auch im Hier und Jetzt dienen die beiden Berufsschulen noch zum Vorbild. Das Leverkusener „Public-Private-Partnership“-Projekt habe mit seinem Start 2005 bundesweit Modellcharakter gehabt, betonte Michael Tönnesmann von Hochtief. Sich so lange an ein Unternehmen zu binden, habe sich vorher kaum eine Kommune gewagt. Rund 75 Projekte dieser Art gibt es inzwischen in Deutschland - eines davon an der Bismarckstraße 207 bis 211. Die PSPC GmbH hat die Stadt Leverkusen von 2003 bis zum Vertragsabschluss 2005 bei diesem Projekt technisch und wirtschaftlich beraten.
Spatenstich Neubau Schirmerschule Jülich
Nachdem der Schulverband Jülich die SKE mit dem Neubau und dem Betrieb der Schirmerschule im Zuge eines PPP-Projektes im Februar beauftragt hatte, erfolgte nun der erste Spatenstich. «Heute ist ein guter Tag, weil wir in Bildung investieren. Es war ein langer Weg, um ein tolles Vorhaben in die Tat umzusetzen, für das wir als Städte gemeinsam stehen. Nun warten wir gespannt auf den Tag des Einzugs», erklärte Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel beim symbolischen Spatenstich zur Errichtung der neuen Schirmerschule in Jülich. Fortschreitender Verfall des bestehenden Schulgebäudes macht einen Neubau dringend notwendig. Nach zehn Jahren Vorlaufzeit wird nun mit dem Bau eines modernen Gebäudes für die Schirmerschule begonnen, das die Vorgaben für sonderpädagogische Zwecke nachhaltig erfüllen soll. Für das Projekt wurde ein ganz neuer Weg eingeschlagen, da es durch ein Public-Private-Partnership-Verfahren realisiert wurde. Das für die Schirmerschule bedeutende Vorhaben gemeinsam mit einem privaten Partner umzusetzen, bringt den beteiligten Städten und Gemeinden deutliche finanzielle Vorteile, hieß es. Der Schulzweckverband, der von den Städten Jülich und Linnich sowie den Gemeinden Aldenhoven und Titz getragen wird, setzt bei der Partnerschaft auf die Zusammenarbeit mit der SKE Facility Management Group. «Der Vorteil dieser Partnerschaft liegt darin, dass das Gebäude stets in einem ordnungsgemäßen Zustand gehalten und nach Vertragsende auch so übergeben wird», freut sich Stommel. Beate Dagmar Wirth-Weigelt, Schulleiterin der Schirmerschule, ließ sich die Freude über die Errichtung des neuen Gebäudes besonders anmerken. Sie bezeichnete den Spatenstich als «historischen Tag»: «Mein Herz hüpft höher. Heute sieht man die ersten Anzeichen für den Beginn der Bautätigkeiten. Lange Zeit haben wir diesen Tag freudig erwartet, als wir mit Platzmangel und fehlenden Fachräumen zu kämpfen hatten. Am meisten freue ich mich für die Schüler, die mit uns gemeinsam die ersten Spatenstiche machen, denn für sie wird die neue Schule gebaut.» Die PSPC GmbH hat den Schulverbande erfolgreich in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht begleitet.
PPP-Schulstudie mit Handlungsleitfäden und Vertragsmustern veröffentlicht
Im Beisein von Bundesminister Tiefensee wurde am 13. Juni 2007 das Ergebnis eines umfangreichen Forschungsauftrages veröffentlicht, das gemeinsam von der PPP Task Force und der Abteilung "Angelegenheiten der Neuen Länder" im BMVBS beauftragt worden ist. Unter Beteiligung der PSPC sind Handlungsleitfäden für Kommunen entstanden, die PPP-Projekte im Schulsektor initiieren wollen. Im Beisein von Bundesminister Tiefensee wurde am 13. Juni 2007 das Ergebnis eines umfangreichen Forschungsauftrages veröffentlicht, das gemeinsam von der PPP Task Force und der Abteilung "Angelegenheiten der Neuen Länder" im BMVBS beauftragt worden ist. Im Ergebnis sind Handlungsleitfäden für Kommunen entstanden, die PPP-Projekte im Schulsektor initiieren wollen. Ziel der Leitfäden ist es, den derzeit vergleichsweise noch hohen Beratungsbedarf bei der Realisierung von PPP und die damit verbundenen Transaktionskosten zu senken. Die PSPC hat im Rahmen dieses Auftrags den Leitfaden 3 "Outputorientierte Ausschreibungsunterlagen" erstellt. Dieser zeigt einen Vorschlag für die Strukturierung der Ausschreibungsunterlagen eines PPP-Schulprojektes auf. In Form von Handlungsempfehlungen werden Ausschreibungstexte hinsichtlich ihrer Beschreibung und Ausgestaltung näher erläutert und durch praxisnahe Musterausschreibungstexte und Formblätter ergänzt.
Zuschlagserteilung für erstes PPP-Straßen-Projekt in Deutschland erfolgt
Stadt Harsewinkel schließt Vertrag mit der HERMANN KIRCHNER Projektgesellschaft mbH über die Planung, den Bau, die Finanzierung, den Betriebsdienst und die bauliche Erhaltung für die Ortsumgebung Harsewinkel. Die PSPC hat bei diesem Projekt die wirtschaftlichen Beraterleistungen erbracht. Zum ersten Mal bezieht eine Kommune ein privates Unternehmen in die gesamte Wertschöpfungskette einer Straße ein. Bei dem Kooperationsprojekt (Public Private Partnership, PPP) geht es um eine gut einen Kilometer lange kommunale Entlastungsstraße mit acht kleineren Brückenbauwerken, zwei Kreisverkehre, Lärmschutz und Einbindung eines Bahnübergangs in Harsewinkel im Kreis Gütersloh. Bis Ende November dieses Jahres soll die Hermann Kirchner Projektgesellschaft mbH aus Bad Hersfeld - die auch das erste deutsche PPP-Schulprojekt in Monheim übernommen hat - das Projekt planen, finanzieren, bauen und dreißig Jahre lang betreiben, einschließlich Reinigung, Pflege und Reparatur. Kirchner erhält dafür ein Verfügungsentgeld, ähnlich einer Miete. Eine Straßenbenutzungsgebühr wird nicht erhoben. Das Projektvolumen, unter Einbeziehung von Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, liegt bei 5,7 Millionen Euro. Generalplaner ist das Darmstädter Ingenieurbüro Krebs und Kiefer, die Nord LB arrangiert die Finanzierung. Quelle Text: FAZ, 11.01.2007
Gutachten "PPP und Förderrecht" mit Leitfaden veröffentlicht
Die Untersuchung der Förderaktivitäten auf europäischer-, nationaler- und auf Länderebene hinsichtlich deren möglicher Einbindung in PPP-Projekte im Auftrag der PPP Task Force des Bundes wurde unter Mitwirkung der PSPC GmbH fertiggestellt. Im Rahmen der Standardisierungsarbeiten hat die PPP Task Force eine detaillierte Untersuchung der Förderaktivitäten auf EU-, Bundes- und Länderebene und deren möglicher Einbindung in PPP-Projekte beauftragt. Gegenstand des nunmehr vorliegenden Gutachtens ist eine umfassende Darstellung der Fördermöglichkeiten sowie ein anwenderorientierter Leitfaden, der es dem Nutzer ermöglicht, anstehende Projekte auf deren Förderfähigkeit im Rahmen eines PPP-Modells zu untersuchen. Die Untersuchungsergebnisse wurden mit den Fachministerien des Bundes, innerhalb des Föderalen PPP-Kompetenznetzwerk mit über 100 Fachministerien der Länder, Investitionsbanken, der KfW-Bankengruppe sowie der Europäische Investitionsbank (EIB) abgestimmt. Ergebnis des Gutachtens ist, dass die Einbindung von Fördermittelprogrammen in PPP-Verfahren grundsätzlich möglich ist, soweit die öffentliche Hand das Eigentum an der Immobilie hält oder das Eigentumsrecht im Rahmen des PPP-Vertrages übertragen wird. Die Einbindung von Fördermitteln in mietrechtlichen Vertragsmodellen sowie die lebenszyklusorientierte Förderung werden hingegen in Bund und Ländern noch sehr unterschiedlich behandelt; teilweise ist diese ausgeschlossen, teilweise uneingeschränkt oder nur unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen. Das Gutachten macht deutlich, dass zur Schaffung von möglichst modellneutralen und lebenszyklusorientierten Förderregelungen noch gesetzlicher Handlungsbedarf besteht. Die Ergebnisse des Gutachtens wurden daher in die derzeit laufenden Arbeiten am PPP-Vereinfachungsgesetz eingeführt und werden dort beraten.
Pressemitteilung: Köln P2 Mittelstandspaket – Sanierung und Unterhaltung zweier Grundschulen
Im Rahmen eines PPP-Betreibermodells hat die Stadt Köln Ende August 2006 die Sanierung und den Betrieb zweier Grundschulen einschließlich der dafür erforderlichen Planungsleistungen, an das Bauunternehmen Carl Schumacher GmbH, Wolfenbüttel, vergeben. Im Rahmen eines PPP-Betreibermodells hat die Stadt Köln Ende August 2006 die Sanierung und den Betrieb der zwei Grundschulen Schulstraße (Köln Lövenich) und Gellertstraße (Köln Nippes), einschließlich der dafür erforderlichen Planungsleistungen, nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren an das Bauunternehmen Carl Schumacher GmbH, Wolfenbüttel, vergeben. Das Projekt hat ein geschätztes Investitionsvolumen von etwa 5 Millionen Euro und eine Laufzeit bis 2031. Die Ausschreibung richtete sich insbesondere an mittelständische Unternehmen, um ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, sich erfolgreich am PPP-Wettbewerb zu beteiligen. In Abstimmung mit der Handwerkskammer, der Kommunalaufsicht und der Stadt Köln wurden ein Finanzierungsmodell und eine Sicherheitenstruktur konzipiert, welche besonders die Belange mittelständischer Unternehmen berücksichtigen. So werden der Carl Schumacher GmbH die Gesamtinvestitionskosten einschließlich Baufinanzierungskosten in vier Teilzahlungen, nach testiertem Baufortschritt, durch die Stadt Köln vergütet. Diese übernimmt damit die langfristige Finanzierung und refinanziert sich über einen Kommunalkredit. Als Sicherheit stellt der Auftragnehmer eine Vertragserfüllungsbürgschaft, die nach der Abnahme der fertig sanierten Schulgebäude durch eine Bankbürgschaft abgelöst wird und über die gesamte Vertragslaufzeit bestehen bleibt. Für die Sicherstellung der Einhaltung der vertraglich vereinbarten Qualitäten sollen schließlich die Einrichtung eines Instandhaltungskontos sowie ein im PPP-Vertrag verankertes Bonus-/Malussystems sorgen. Die Schulgebäude (in den 60er Jahren erbaut) mit einer Fläche von ca. 6.400 m² BGF weisen in den Bereichen Dach, Fenster, Fassade, technische Gebäudeausrüstung und Brandschutz einen erheblichen Sanierungsbedarf auf und werden in den nächsten 18 Monaten umfänglich generalsaniert sowie in geringerem Umfang erweitert bzw. umgebaut. In Teilbereichen müssen auch Schadstoffsanierungen durchgeführt werden. Da die Baumaßnahmen im Bestand während dem laufenden Schulbetrieb durchgeführt werden müssen, wird eine teilweise Auslagerung des Schulbetriebs in Ersatzschulräume notwendig. Dafür musste vom PPP-Auftragnehmer, neben den Planungsleistungen für die Baumaßnahmen, ein Umzugskonzept entwickelt werden, welches hohe Anforderungen an die Termin- und Ablaufplanung stellt. Darüber hinaus muss sichergestellt sein, dass bereits im Juli 2007, also noch vor der geplanten Fertigstellung der Schulgebäude, der Betrieb als offene Ganztagsschule möglich ist. Nach Abschluss dieser Bau- und Sanierungsleistungen wird die Carl Schumacher GmbH die Schulen für weitere 24 Jahre einschließlich Bauunterhaltung, Reinigungs- und Hausmeisterdienstleistungen betreiben und erhält dafür ein gleich bleibendes monatliches Entgelt. Dieses kann sich je nach Qualität der erbrachten Betriebsleistungen ändern. Im Falle von Schlechtleistungen kann die Stadt Köln einen Abzug vom vereinbarten Entgelt bis zu 10% vornehmen. Das Vergabeverfahren hat gezeigt, dass auch mittelständische Unternehmen in der Lage sind sich zusammenzuschließen und mit derartig komplexen Aufgabenstellungen erfolgreich umzugehen. Die bislang eher Großunternehmen vorbehaltenen PPP-Aufträge konnten durch die mittelstandsfreundliche Gestaltung des Kölner PPP-Handwerkerpaketes auch kleineren Unternehmen zugänglich gemacht werden. Erreicht wurde das insbesondere durch eine Modifizierung der Finanzierungs- und Sicherheitenstruktur. Schließlich konnte die Stadt Köln trotz des kleinen Projektvolumens mit der Realisierung dieses PPP-Projektes einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber der Eigenrealisierung erzielen. Begleitet wurde die Stadt Köln bei der Vorbereitung und Durchführung des Ausschreibungsverfahrens, einschließlich der Erstellung der Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, durch die Private Sector Participation Consult GmbH (PSPC), Bonn, die die wirtschaftliche und technische Beratung übernommen und der Mütze Korsch Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (MKRG), Düsseldorf, welche das Vergabeverfahren juristisch betreut hat.
Zuschlag für erstes ÖPP-Projekt im Freistaat Sachsen erteilt
Der Freistaat Sachsen beauftragt die Bilfinger Berger AG mit der Planung, dem Bau, der (Vor-) Finanzierung und dem anschließenden Betrieb des Justizzentrums auf dem Kaßberg in Chemnitz. Der Freistaat Sachsen hat am 7. September 2006 den Zuschlag im ersten Öffentlich-Privaten-Partnerschafts-Projekt (ÖPP-Projekt) des Freistaates Sachsen erteilt. Die Bilfinger Berger AG wurde mit der Planung, dem Bau, der (Vor-) Finanzierung und dem anschließenden 20jährigen Betrieb des Justizzentrums auf dem Kaßberg in Chemnitz beauftragt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Landgericht Chemnitz entsteht in den kommenden zwei Jahren ein Justizneubau mit ca. 10.800 m² Hauptnutzfläche (HNF), in dem am 01.01.2009 das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Chemnitz mit 475 Bediensteten den Dienst aufnehmen sollen.
